


Der Kampf gegen Krebs geht weiter
Bis heute hat die Deutsche Krebshilfe insgesamt 2.200 Projekte gefördert. In den letzten Jahren hat sie verstärkt eigene Projekte und Förderungsprogramme initiiert. Auch politisch macht sich die Organisation für Krebskranke stark. Sie fungiert als Sprachrohr und Anwalt der Krebs-Patienten. Sie setzt sich für die Qualitätssicherung in der Versorgungskette ein und fordert, dass die Patienten in die Abläufe des Medizinbetriebes eingebunden werden. Mehr denn je arbeitet die Deutsche Krebshilfe heute daran, dass die Chancen der Krebs-Früherkennung genutzt werden. Als Mitglied im Steuerungsgremium des AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN fordert die Bürgerinitiative ein umfassendes Konzept zur Tabakkontrolle, das von der Politik mitgetragen wird.
Sowohl die stetig steigenden Spendeneinnahmen als auch ihre wachsenden Aufgaben führen dazu, dass die Deutsche Krebshilfe zum 1. Januar 2004 ihre Gremien neu strukturiert. Ihre beiden bisherigen Beiräte ersetzt sie durch zunächst sechs Fachausschüsse für die Aufgabenfelder „Klinische Forschung/ kliniknahe Grundlagenforschung“, „Versorgungsmaßnahmen und -forschung“, „Medizinische und wissenschaftliche Nachwuchsförderung“, „Krebs-Therapiestudien“, „Krebs-Selbsthilfe/ Patientenbeirat“ und „Krebs-Früherkennung“. Die Fachausschüsse werden von dem übergeordneten Beirat „Krebshilfe-Organisationen“ koordiniert. So sichert die Organisation ihre Zukunftsfähigkeit und bleibt auch bei steigendem Arbeitsvolumen handlungsfähig und effizient.
Und das Arbeitsvolumen wird weiter zunehmen, denn: Jährlich erkranken in Deutschland fast 400.000 Menschen neu an Krebs – Tendenz steigend. Zwar wurden auf fast allen Gebieten der Krebsbekämpfung in den vergangenen 30 Jahren Verbesserungen erzielt. Doch es sind noch immer Defizite beispielsweise in den Strukturen des Gesundheitswesens und in der interdisziplinären Arbeit der Ärzte vorhanden. Die Heilungschancen müssen weiter verbessert werden. Dies ist Ansporn für die Deutsche Krebshilfe gemäß ihres Mottos „Helfen. Forschen. Informieren.“ ihre Arbeit fortzuführen – stets mit dem Menschen im Mittelpunkt.