30 JahreJugend-CornerMediencenter

 
 
30 Jahre
 
 
 

1992 bis 2000

Festhalten an den drei Säulen Helfen. Forschen. Informieren.

 

Die Deutsche Krebshilfe hält an den drei Säulen „Helfen. Forschen. Informieren.“ fest. Die von Jahr zu Jahr steigenden Einnahmen ermöglichen es, viele, auch finanziell anspruchsvolle Projekte anzugehen, eigene Forschungsakzente zu setzen, Stiftungsprofessuren auszuschreiben und beim Auf- und Ausbau von Kliniken zu helfen. Nach der Wiedervereinigung weitet die Deutsche Krebshilfe umgehend ihr Engagement auf die neuen Bundesländer aus – ganz im Sinne Mildred Scheels, die allen Bürgern gleichermaßen eine bestmögliche medizinische Versorgung bieten wollte. Das Prinzip der unbürokratischen und schnellen Hilfe bleibt bestehen.

1992 gründet sie die Dr. Mildred Scheel Akademie für Forschung und Bildung. Sie bietet Fortbildungsmaßnahmen für Menschen an, die in ganz unterschiedlicher Weise mit der Krankheit Krebs konfrontiert sind. Die großen Erfolge bei der Bekämpfung der  Krebserkrankungen im Kindesalter sind wesentlich auf das Engagement der Deutschen Krebshilfe zurückzuführen. Das langjährige Förderprogramm wird seit 1996 in der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe gebündelt. Außerdem bringt die Deutsche Krebshilfe weitere Krebs-Selbsthilfeverbände auf den Weg und trägt erheblich dazu bei, dass heute offen mit der Krankheit Krebs umgegangen wird – eines der Hauptziele ihrer Gründerin.

Im Jahr 2000 zieht Dr. Geiger sich aus der Arbeit in der Deutschen Krebshilfe zurück. Er hatte die Ämter als Präsident und Vorstandsvorsitzender in seiner Person vereinigt. Nach seinem Ausscheiden werden diese Ämter wieder getrennt: Zum Vorstandsvorsitzenden wählt die Deutsche Krebshilfe den langjährigen Mitstreiter Geigers, Dr. Hans-Joachim Möhle. Er hat das Amt von 2000 bis 2004 inne und übergibt es dann an Friedrich Carl Janssen. Als Präsidentin wird im Jahr 2000 Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski berufen. So steht nach 15 Jahren wieder eine Frau an der Spitze der Deutschen Krebshilfe.

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